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Amtliches Mitteilungsblatt Riedlingen 08.04.2020

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Mitteilungsblatt der Stadt Riedlingen KW 15 /20 Mittwoch, 8. April 2020 | 4 Stadt Riedlingen Städtischer Friedhof Riedlingen Reinigung der Sockel an den Urnenwänden nach Ostern Da die Sockel der Urnenwände durch das langfristige Abstellen von Blumenschalen, Kränzen und sonstigen Bepflanzungen unansehnlich geworden sind, werden diese in den Wochen nach Ostern gereinigt. Hierzu ist es notwendig, alle am Sockel und daneben abgelegten Gegenstände zu entfernen. Wir bitten Sie daher, sämtliche Gegenstände von der Urnenwand zu entfernen. Gegenstände, die nach Ostern noch an der Urnenwand stehen, werden von der Friedhofsverwaltung entfernt und entsorgt. Ab dem Zeitpunkt der Reinigung wird die Friedhofsverwaltung im wöchentlichen Rhythmus alle verwelkten, defekten oder der Würde des Ortes wiedersprechenden Pflanzen und Gegenstände entfernen und entsorgen. Bitte beachten Sie zukünftig folgende Punkte: • Bitte stellen Sie nach einer Beisetzung keine weiteren Schalen, Kränze, Pflanzen oder andere Gegenstände auf die Sockel der Urnenwände. • Kümmern Sie sich rechtzeitig um das Entfernen Ihrer mitgebrachten Schalen, Kränze und sonstigen Gegenstände nach einer Beisetzung. • Sollten Sie eine Einsteckvase an der Urnenwand angebracht haben, so achten Sie bitte darauf, dass diese witterungsbeständig und max. 5 cm tief ist. Ebenso dürfen die darin befindlichen Blumen andere Urnennischen nicht überragen. • Das Anbringen und Abstellen von Kerzen und Kerzenhaltern ist nicht gestattet. Nur mit Ihrer Mithilfe ist ein einheitliches, gepflegtes Erscheinungsbild der Urnenwände dauerhaft möglich. Wir hoffen auf Ihr Verständnis. Ihre Friedhofsverwaltung Traditionelles Maibaumstellen entfällt wegen Coronavirus Das Aufstellen eines Maibaums ist nach der aktuell gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg nicht erlaubt. Hierauf weist das Landratsamt Biberach in seiner Pressemitteilung vom 30. März 2020 ausdrücklich hin. Aus diesem Grund entfällt sowohl in der Kernstadt als auch in den Teilorten das diesjährige traditionelle Maibaumstellen. Nach der derzeit gültigen Verordnung dürfen sich nicht mehr als zwei Personen gleichzeitig im öffentlichen Raum aufhalten und sich versammeln. Aus jetziger Sicht gilt diese Regelung bis zum 15. Juni 2020. Unter diesen Bedingungen ist es faktisch ausgeschlossen, einen Maibaum aufzustellen. Die Regelung bezieht sich auch auf die dazugehörigen Vorarbeiten wie beispielsweise das Binden von Maibaumkränzen. _________________________________________________________ Bürgermeister und Gemeinderat der Stadt Riedlingen laden herzlich ein zum Wochenmarkt Jeden Freitag von 10 bis 18 Uhr Willkommen in RIEDLINGEN IHRE MARKTSTADT _________________________________________________________ Coronavirus – bleiben Sie auf dem Laufenden Die Entwicklung sowie die Fallzahlen der Pandemie schreiten rasch voran. Es handelt sich um einen dynamisch verlaufenden Prozess. Die Situation wird täglich neu bewertet. Auf der städtischen Homepage www.riedlingen.de unter der Rubrik „Coronavirus – Aktuelle Informationen“ halten wir Sie auf dem Laufenden. Weitere Informationen zur Lage im Landkreis Biberach finden Sie auf www.biberach.de. _________________________________________________________ Riedlingen bringt`s! Wir liefern gerne! Mit der Aktion „Riedlingen bringt`s! Wir liefern gerne!“ haben der Riedlinger Handels- und Gewerbeverband gemeinsam mit der Stadt die derzeitigen Abhol- und Lieferservices des Handels und der Gastronomie gebündelt. Auf der städtischen Homepage www.riedlingen.de unter der Rubrik „Coronavirus – Aktuelle Informationen“ sind diese für Sie zusammengestellt. Genießen Sie Ihr Lieblingsgericht doch einfach mal zu Hause oder lassen Sie sich Ihre Ware liefern. Bleiben Sie Ihren Anbietern treu. Nichtamtliche Mitteilungen Organisation und Sonstiges LEADER Gesucht: Botschafter der Dorfgeschichte(n) LEADER-Projekt packt Heimatgeschichte in dramaturgisches Format Geschichte passiert. Geschichten erzählt man sich! Das Projekt „Dorfgeschichte(n) aus Oberschwaben“ belebt die jedem Ort ganz eigenen Geschichten in dramaturgischer Verpackung neu. Dazu werden Heimatkundige gesucht, die von herausragenden Charakteren der Vergangenheit wissen. Außerdem sind Laiendarsteller aufgerufen, sich für entstehende Erlebnisführungen eine Rolle anzueignen. So holt die Region Persönlichkeiten aus vergangener Zeit an ihre Orte zurück. Heimatforscher und Nachlass-Verwalter, Archivare und einfach Menschen mit gutem Gedächtnis in der LEADER-Region Oberschwaben sind eingeladen, ihre Ideen in einer Workshop-Woche in den Sommerferien zusammen zu tragen und umzusetzen. Aus einer möglichst breiten Fülle an Geschichten mit ganz besonders herausragenden Figuren werden die Projektdörfer ausgewählt. Diesen passt das -im Projekt zusammenfindende- Autorenteam ihre jeweilige Dorfgeschichte an. Historische Sachkenntnis verbindet sich mit dem Blick für Original-Schauplätze und dem Vergnügen am lernenden Miteinander. Die Projektregie führt Theaterpädagoge Hubertus Hinse aus Regensburg. Zur parallel vorgesehenen Aufbereitung der Geschichten werden schauspielerisch Interessierte gesucht, die sich die historischen Rollen aneignen wollen: Theaterleute mit Tagesfreizeit sind genauso willkommen wie freie Schauspieler, bereits tätige Gästeführerinnen, Museumsbetreuer, engagierte Ortsbewohnerinnen, Musiker, Künstlerinnen oder auch „ganz normale“ Familien. Sie können bereits dem Entwicklungsprozess beiwohnen, oder sich zu drei fachkundig angeleiteten Schauspiel-Workshops im Herbst anmelden. Interessierte für die beiden kostenlosen Workshop-Reihen melden sich bitte bis zum 30. April 2020 beim Büro für Regionalkultur unter Telefon 0160 95556989 (Henrike Müller) oder per E-Mail unter dorfgeschichten@buero-regionalkultur.de. Die terminliche Festlegung erfolgt in Absprache mit den Teilnehmenden. Für den Fall, dass im Sommer noch keine Möglichkeit zu persönlichen Treffen und Workshops besteht, wird die Workshop-Reihe parallel als „Webinar“ für den virtuellen Raum vorbereitet.

aus der Hauptbeschäftigung (Ist-Entgelt), Kurzarbeitergeld und Entgelt aus der Nebenbeschäftigung den bisherigen Bruttolohn (Soll-Entgelt) nicht übersteigt. Das heißt: Wer aus seiner sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung zuvor 1.700 Mitteilungsblatt Euro netto bezogen hat, der kann Stadt bei Bezug Riedlingen von Kurzarbeitergeld KW 15/20 plus dem Entgelt aus Mittwoch, 8. April 2020 | 5 der Nebentätigkeit ebenfalls bis zu 1.700 Euro netto erzielen, ohne dass die Nebentätigkeit auf das Kurzarbeitergeld angerechnet wird. Das Projekt „Dorfgeschichte(n) aus Oberschwaben“ erhält Unterstützung Verstärkung durch für Fördergelder systemrelevante des Unternehmen Landes Baden-Württemberg aus dem Zu Förderprogramm den systemrelevanten LEADER Unternehmen 2014-2020 gehören Branchen im LEADER-Aktionsgebiet und Berufe, die in der Oberschwaben. Krise für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens, die Sicherheit und die Versorgung der Menschen unabdingbar sind. Unverzichtbar in der aktuellen Krise ist _________________________________________________________ insbesondere auch, dass die Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Artikeln Sicherheit ist wichtig Die Vermeidung von Infektionen mit dem Corona-Virus bleibt dabei aber immer oberstes Gebot. Deshalb tragen alle derzeit suchenden und einstellenden Arbeitgeber dafür Sorge, dass die Mitarbeitenden bestmöglich bei der Arbeit geschützt sind und dass die aktuell geltenden Sicherheitsvorschriften zur Vermeidung einer Ansteckung eingehalten werden. Gemeinsam stark in der Krise Infolge der Corona-Pandemie werden Unternehmen und Betriebe, Beschäftigte, Arbeitslose und Arbeitsuchende durch Kurzarbeit und drohende Arbeitslosigkeit mit teilweise existenziellen Herausforderungen konfrontiert. Die Bundesregierung hat daher Sofortmaßnahmen und Hilfspakete beschlossen, die helfen sollen, bereits bestehende oder noch bevorstehende Notlagen abzumildern. Die Bundesagentur für Arbeit steht Unternehmen und Privatpersonen dabei beratend und unterstützend zur Seite. Erleichterte Hinzuverdienstmöglichkeiten zum Kurzarbeitergeld Im Zusammenhang mit Kurzarbeit tritt in der Zeit vom 1. April 2020 bis 31. Oktober 2020 eine befristete Sonderregelung in Kraft: Wird nach Eintritt von Kurzarbeit eine geringfügige Nebentätigkeit in einem systemrelevanten Bereich aufgenommen, wird das Entgelt daraus nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet, die Nebentätigkeit ist versicherungsfrei. Bei mehr als geringfügigen Beschäftigungen in systemrelevanten Bereichen bleibt das daraus erzielte Arbeitsentgelt anrechnungsfrei, wenn die Summe aus Restlohn aus der Hauptbeschäftigung (Ist-Entgelt), Kurzarbeitergeld und Entgelt aus der Nebenbeschäftigung den bisherigen Bruttolohn (Soll-Entgelt) nicht übersteigt. Das heißt: Wer aus seiner sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung zuvor 1.700 Euro netto bezogen hat, kann bei Bezug von Kurzarbeitergeld plus dem Entgelt aus der Nebentätigkeit ebenfalls bis zu 1.700 Euro netto erzielen, ohne dass die Nebentätigkeit auf das Kurzarbeitergeld angerechnet wird. Verstärkung für systemrelevante Unternehmen Zu den systemrelevanten Unternehmen gehören Branchen und Berufe, die in der Krise für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens, die Sicherheit und die Versorgung der Menschen unabdingbar sind. Unverzichtbar in der aktuellen Krise ist insbesondere auch, dass die Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Artikeln des täglichen Bedarfs in Deutschland gesichert ist. Das betrifft vor allem die Arbeitgeber im Lebensmitteleinzelhandel und in der Landwirtschaft. Dazu Mathias Auch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ulm. „Die Erleichterung bei den Hinzuverdienstmöglichkeiten während Kurzarbeit soll die Möglichkeit schaffen, auf freiwilliger Basis Tätigkeiten in systemrelevanten Bereichen aufzunehmen. Hier ist jede Arbeitskraft eine Hilfe durch die Krise.“ Derzeit suchen die Lebensmitteleinzelhändler dringend helfende Hände zum Regalauffüllen und Kassieren. Wer in der Region in dieser Ausnahmesituation einen Beitrag zur Versorgung durch den Lebensmitteleinzelhandel leisten möchten, kann sich an die Agentur für Arbeit Ulm wenden. Dort werden Interessierte unbürokratisch an die suchenden Arbeitgeber weitervermittelt. Eine Mail an ulm.121-Vermittlung@arbeitsagentur.de ist ausreichend. Angaben zur gewünschten Tätigkeit, zur Mobilität und die maximale Entfernung zum Einsatzort helfen weiter. Mithilfe in der Landwirtschaft Bürgerinnen und Bürger, die in der Landwirtschaft unterstützen möchten bei den in den nächsten Wochen und Monaten anstehenden Pflanz- und Erntearbeiten, können sich auf der Plattform www. daslandhilft.de anmelden. Diese Plattform vermittelt den Kontakt zu Landwirtinnen und Landwirten, die ganz aktuell nach Erntehelfern suchen. (www.daslandhilft.de wurde ins Leben gerufen vom Bundesverband der Maschinenringe gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.) Erleichterte Arbeitnehmerüberlassung zwischen Arbeitgebern Unternehmen können aufgrund der aktuellen Corona-Krise eigene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anderen Unternehmen mit einem akuten Arbeitskräftemangel – etwa in der landwirtschaftlichen Erzeugung und Verarbeitung, der Lebensmittellogistik oder im Gesundheitswesen – ausnahmsweise auch ohne eine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) ausleihen. Dafür gelten folgende Voraussetzungen: a) Die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben der Überlassung zugestimmt. b) Das Unternehmen beabsichtigt nicht, dauerhaft in der Arbeitnehmerüberlassung tätig zu sein. c) Die einzelne Überlassung erfolgt zeitlich begrenzt während der aktuellen Krisensituation. Die örtlichen Agenturen für Arbeit stehen Beschäftigten, Helferinnen und Helfern sowie Unternehmen und Betrieben zur Seite. Aktuelle Informationen zum Kurzarbeitergeld gibt es online unter www.arbeitsagentur.de. Informationen zur erleichterten Arbeitnehmerüberlassung gibt es außerdem auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS): _________________________________________________________ Aktion Hoffnung Rottenburg-Stuttgart e.V. Appell an Kleiderspender: Gebrauchte Kleidung nicht zum Sammelcontainer bringen, sondern zuhause einlagern Kaum Infektionsgefahr bei der Sammlung von Alttextilien Die Aktion Hoffnung bittet alle Kleiderspender darum, angesichts der Verbreitung des Coronavirus‘ (COVID-19) und der damit einhergehenden, drastischen wirtschaftlichen Unwägbarkeiten weltweit in den nächsten Wochen darauf zu verzichten, gebrauchte Textilien in Kleidercontainern abzugeben. Vorstand Anton Vaas: „Aufgrund der großen Verunsicherung ist der Markt für gebrauchte Kleidung de facto zusammengebrochen. Gleichzeitig verzeichnen wir ein nach wie vor starkes Spendenaufkommen. Grundsätzlich freuen wir uns sehr über die anhaltende Spendenbereitschaft. Wenn wir die eingehenden Spenden allerdings nicht mehr sortieren und weiter veräußern können, bekommen wir innerhalb kurzer Zeit ein enormes Lager- und Absatzproblem, was unkalkulierbare finanzielle Risiken für unsere Hilfsorganisation mit sich bringt.“ Die Aktion Hoffnung appelliert daher an alle Kleiderspender, ihre gut erhaltenen, gebrauchten Textilien bis auf weiteres nicht zum Kleidercontainer zu bringen, sondern zuhause aufzubewahren. Vaas weiter: „Wir bitten die Kleiderspender um Geduld, bis sich die Situation wieder entspannt und der Warenverkehr normalisiert. Dann freuen wir uns auch wieder über die Kleiderspenden, welche die Grundlage unserer karitativen Arbeit darstellen.“ Die Hilfsorganisation weist zudem darauf hin, dass nach Auskunft des Bundesministeriums für Gesundheit beim Umgang mit Gebrauchttextilien kaum eine Infektionsgefahr festzustellen ist. Dies gilt sowohl für die Kleiderabgabe als auch die Sammlung und Sortierung von Gebrauchttextilien sowie den Kauf von Second Hand Kleidung. Da sich Viren im Gegensatz zu Metall oder Kunststoff auf Gewebe nicht gut halten können, ist eine Übertragung der Virus‘ über gebrauchte Kleidung nach derzeitigem Wissensstand ausgeschlossen. _________________________________________________________